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Über sieben Millionen Euro soll der Drogenfund wert sein. Die 90 Kilogramm wurden vom Zoll Bremerhaven in einem Bananen-Container aus Ecuador entdeckt. Offenbar lag den Drogen auch ein GPS-Sender bei, der die Schmuggler über den Standort der Ladung informieren sollte.

Drei Taschen mit Kokain waren in der Nähe der Containertür versteckt. Die Schmuggler befördern oft auf diese Weise, die man „Rip-Off“ nennt, Drogen in Containern. Die Drogen werden nach der Ankunft in einem unbeobachteten Moment schnell aus dem Container entnommen. Dem Zoll in Bremerhaven ist schon lange bekannt, dass der vergleichsweise kleine Hafen von Schmugglern als Drehkreuz für Rauschgift genutzt wird. Erst im vergangenen November ist dem Zoll dort ein Rekordfund geglückt.

„In der Vergangenheit hat es immer wieder Versuche gegeben, mit dieser Methode Kokain über Bremerhaven und anderen Häfen nach Europa zu schmuggeln“, sagte Nicole Tödter, stellvertretende Leiterin des Hauptzollamts Bremen.

Es können keine Angaben über den Bestimmungsort und die Hintermänner des Kokains gemacht werden. Weitere Ermittlungen hat jetzt das Zollfahndungsamt Hamburg aufgenommen. Immer mehr Kokain überflutet den europäischen Kontinent. Über sieben Tonnen wurden im Jahr 2017 beschlagnahmt. Mehr als jemals zuvor.

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