Mdma


Die fünfte Jahreszeit eines jeden Ravers hat begonnen: Die Festivalsaison. Jedes Wochenende finden viele Events statt, die neben einer großen Zahl an Feiernden auch Drogen anziehen. In Großbritannien wurden vergangenes Wochenende auf zwei Festivals Fake-MDMA-Pillen von der Polizei festgestellt, die statt der Droge extrem schädliche Inhaltsstoffe enthielten und sogar zu Psychosen führen können.

Es handelt sich hierbei um das Gottwood Festival in Anglesey, Wales, dass eine Großzahl an elektronischen Künstlern präsentierte. Die nordwalisische Polizei gab bekannt, dass einige Besucher mit einer Substanz erwischt wurden, die sie für MDMA hielten. Es stellte sich allerdings heraus, dass sie nur eine Mischung aus Zementstaub und Talkumpuder waren, die zu ernsthaften gesundheitlichen Folgen führen kann. Diese Entdeckung ist dem Pill-Testing des Festivals zu verdanken, dass mit einfachen Methoden und ohne Chemikern eine begrenzte Anzahl von Drogen grob untersuchen kann, falls es einem Besucher schlecht geht. Sollte etwas schädliches gefunden werden, teilen die Veranstalter dies über die sozialen Netzwerke mit um die Feiernden zu warnen.

Auch beim bekannten Parklife Festival in Manchester gab es Vorfälle mit Fake-MDMA. Dort wurde mit einer Droge gedealt, die den Konsumenten durch den Inhaltsstoff N-Ethyl-Pentylon bis zu 72 Stunden wachhält und starke Psychosen, Paranoia oder Angstzustände verursachen kann. Die Wohltätigkeitsorganisation The Loop hatte beim Pill-Testing die Kristalle eines Besuchers überprüft, der sie für MDMA hielt und festgestellt, dass sie drei Mal so stark waren und anders wirkten. Mal wieder ein Beweis dafür, dass Pill-Testing erfolgreich sein kann.

 

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