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Danke Spiegel Online. Jetzt haben wir es schwarz auf weiß bzw. Pixel auf Pixel. Wie Spon heute berichtet, haben Forscher von der Loyola Maymouth University in Los Angeles herausgefunden, dass Kiffen den IQ von Teenagern nicht negativ beeinflusst. Nun – positiv auch nicht, aber was soll’s…

Man hört ja oftmals, dass Cannabis Teenager dumm mache, denn bei Teenagern steckt das Gehirn bekanntlich noch in seiner Findungsphase. Wer in dieser empfindlichen Zeit schon kifft, setzt seine Intelligenz aufs Spiel – das glauben viele. Die Analyse aus LA belegt jedoch, dass dies nicht so ist.

Die Universität hat sich diverse Zwillingspärchen geschnappt, um das Risiko einer Verzerrung möglichst klein zu halten. Einige von den Probanden waren sogar eineiige Zwillinge. Alle der etwas über 3.000 Teilnehmer hatten im Alter von neun bis zwölf ein erstes Mal eine Reihe an Intelligenztests absolviert. Zu diesem Zeitpunkt hatte verständlicher Weise noch keiner von ihnen Marihuana geraucht. Im Alter von 17 bis 20 wurden die Tests noch einmal wiederholt, wie die Forscher der Fachzeitschrift „PNAS“ berichteten. Mithilfe der erhaltenen Daten analysierten die Forscher, bei welchen Teilnehmern sich die Leistungen über die Zeit verschlechtert hatten – und ob es einen Zusammenhang mit ihrem Cannabiskonsum gab. Tatsächlich fanden die Forscher bei den meisten Tests keine Unterschiede zwischen Kiffern und Abstinenzlern. Selbst Probanden, die täglich mehrere Joints rauchten, schnitten bei den Tests nicht schlechter ab als ihre nicht kiffenden Geschwister.

Damit steht dieses Ergebnis im Widerspruch zu einer Studie von Terrie Moffit von der Duke University, die ergeben hatte, dass jahrelanges Kiffen bei unter 18-Jährigen langfristig den IQ senken kann. Um sich ihre Ergebnisse nicht kaputt reden zu lassen, entgegnete Moffit, die Teilnehmer ihrer Studie hätten deutlich mehr Marihuana konsumiert als die in der aktuellen Untersuchung.

Also. Merkt es euch. Kiffen macht nicht dumm. Damit kann es auch nicht mehr als Ausrede für euch herhalten. Allerdings lernt ihr damit auch nicht schneller. Also werden Schule, Ausbildung und Studium durch regelmäßigen Cannabis-Konsum nicht obsolet. Schade, eigentlich.

Dafür steht fest, dass Cannabis Krebszellen zerstört – nachzulesen hier.

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