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Das isländische Septett meldet sich mit seinem dritten Album zurück und liefert mit „Enter 4“ ein ganz entzückendes und abwechslungsreiches Stück Musik ab. Was aber trotz der Vielfalt und den Stimmungswechseln immer wieder zu hören und zu spüren ist, ist eine ganz besondere Emotionalität, die das Album zusammenhält. Das ist vor allem dem Entstehungsprozess geschuldet, der wegen eines mentalen Zusammenbruches von Sänger und Songwriter Högni viele Irrungen und diverse Hochs und Tiefs beinhaltete. Wohl gerade deswegen ist das Album so geworden, wie es nun ist. Das trackübergreifende Gesangszusammenspiel von Sigga und Högni, die Virtuosität der Instrumente und die formidablen Streicherpassagen durchqueren die Songs, die Pop-Sounds in viele Richtungen ausloten und oft auch eine Dramatik, die ansatzweise den Produktionsprozess erahnen lassen. 9 Points/Paulas Schwester

 

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