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Ibiza, Mallorca, Menorca und Formentera wollen ab 2018 ihre Touristensteuer verdoppeln. Was bedeutet das für Balearen-Urlauber, und was geschieht mit den zusätzlichen Einnahmen?

Wahrscheinlich werden Touristen ab 2018 mehr für ihre Reise auf die Balearen ausgeben müssen. Die linke Regierungskoalition der Balearen hat sich auf eine Verdoppelung der Touristenabgabe geeinigt. Es soll noch diese Woche ein Treffen zur Besprechung der letzten Details geben. Demnach müssen Urlauber auf den Balearen in Zukunft bis zu vier Euro pro Kopf und Nacht zahlen.

Im Sommer 2016 wurde die sogenannte „Ecotasa“ (Ökotaxe) eingeführt. Durch die jetzige Erhöhung sollen insgesamt rund 100 Millionen Euro pro Jahr erzielt werden. Mit dem eingenommenen Geld sollen nach Angaben der Regionalregierung vor allem Umweltprojekte finanziert werden. Der Verband der Hoteliers von Mallorca (FEHM) kritisierte das Vorhaben als „katastrophal“. Die Verbandspräsidentin Immaculada Benito klagte: „Noch ist keine positive Folge (der Touristenabgabe) zu sehen, weder im sozialen Bereich noch in Bezug auf das touristische Angebot.“

Ein Urlaub auf Ibiza ist für den Otto Normalverbraucher ja jetzt schon kaum bezahlbar. Trotzdem wurden im vergangenen Jahr neue Besucherrekorde verzeichnet. Dies könnte sich ab nächstem Jahr ändern. Immer mehr Verordnungen, Beschränkungen und obendrein noch höhere Kosten könnten die Besucher der Balearen-Inseln abschrecken. Wir glauben, dass die Strände und Clubs der Inseln aber trotzdem wieder gefüllt sein werden. Ibiza ist eben nur einmal im Jahr.

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