In Italien darf man seit diesem Jahr unter bestimmten Voraussetzungen zu Hause Cannabis anbauen. Die meisten Politiker sind äußerst zufrieden mit dieser neuen Regelung.

Das Oberste Gericht in Rom hat entschieden, dass Italiener Cannabis anbauen dürfen, solang es sich um geringe Mengen handelt und das Gras nur für den Eigenbedarf bestimmt ist. Italienische Gerichte hatten in den vergangenen Jahren oft anders geurteilt.

Laut einem Bericht der italienischen Zeitung „Corriere della Sera“ soll es in Italien rund 6,2 Millionen Cannabis-Konsumenten geben. Das sind fast 10 Prozent der kompletten Bevölkerung. Es handelt sich bei den Meisten um Menschen in den Altersgruppen von 15 bis 24 und von 25 bis 34 Jahren. Scheinbar sind es mehr Männer als Frauen, die sich gerne bekiffen.

Zwar gab es in Deutschland auch einige Überlegungen in Hinsicht auf privaten Drogenkonsum. Jedoch ist der Anbau von Hanf, selbst als Zierpflanze, weiterhin strengstens verboten. So müssen sich selbst Gelegenheitskiffer immer noch auf dem Schwarzmarkt versorgen und so die organisierte Kriminalität unterstützen. Ist ja auch durchaus sinnvoll.

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