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Das südafrikanische Sambia hat die Produktion und den Export von Cannabis für wirtschaftliche und medizinische Zwecke freigegeben. Das hat eine Sprecherin des Regierungschefs bekannt gegeben. Somit ist Sambia ein weiteres Land, das seine Einstellung zu der Droge ändert, um seine finanzielle Situation zu verbessern.

Die Genehmigung für den Export von Cannabis wurde bei einer speziellen Kabinettssitzung am 4. Dezember beschlossen, teilte die Sprecherin Dora Siliya in einem Statement. Aus dem Statement geht aber nicht hervor, ob der Gebrauch für medizinische Zwecke in Sambia legalisiert wurde.

Sambia gesellt sich zu einer Reihe weiterer Nationen, die Cannabis legalisiert haben. Die Einstellung gegenüber Cannabis und die Investitionen für den medizinischen Gebrauch wächst immer weiter.

Die Motivation von Sambia ist aber eher von einem starken Haushaltsdefizit und wachsenden Schuldenlast getrieben. Der Anstieg der Staatsschulden von 8,74 Milliarden auf 10,5 Milliarden Dollar seit dem Jahr 2018 hat im Land Ängste vor einer Schuldenkrise geschürt.

Wachstumsprognosen für 2019 wurden aufgrund des schlechten Wetters, was zu Ernteausfällen und Problemen in der Stromerzeugung führte, reduziert. Die sambische Opposition, die seit 2013 in Verbindung mit Cannabis-Export steht, ist der Meinung, dass Sambia mit dem Schritt mehr als 36 Milliarden jährlich einnehmen könnte.

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