Eigentlich sollte heute Abend, am 31. Mai, Kölsch erneut zu einem Cercle-Set antreten, doch dieses Set wurde abgesagt. Das verkündete der dänische DJ und Producer via Facebook & Instagram.

Der Livestream sollte auf er Ruine St. Hilarion in Nordypern (Türlische Republik Nordzypern) stattfinden. Nordzyperns völkerrechtlicher Status ist aber sehr umstritten, wird der Staat doch nur von der Türkei als ebensolcher anerkannt. De jure gehört das Gebiet zur Republik Zypern, 1974 wurde dieses Gebiert allerdings von türkischen Streitkräften besetzt und de facto in eben genannte Republik umgewandelt.

Als Kölsch und Cercle das Set ankündigten, wiesen viele Kommentare unter dem Posting auf diesen Zustand hin. Nun kam die Absage mit den Worten:

“Meine Absicht war es nie, ignorant zu erscheinen, jemanden zu beleidigen oder zu verletzen, sondern nur, einen Moment der Schönheit und Musik mit ganz Zypern und der Welt zu teilen.

Seitdem habe ich erfahren, dass der Ort St. Hillarion und die Geschichte Zyperns sehr heikel sind, und ich kann mir nur eine friedliche Lösung für die nahe Zukunft wünschen.”

Lest hier das gesamte Posting:

 

 

 

 

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Kölsch spielte 2017 ein spektakuläres Cercle-Set auf dem Eiffelturm: