MV_Gatun_Cocaine_seizure_by_USCG


Kokain im Wert von 640 Millionen findet man auch nicht jeden Tag. Selbst in Bolivien nicht und Bolivien ist nach Kolumbien und Peru der drittgrößte Kokainproduzent der Welt. In den vergangenen beiden Jahren wurden hier nach offiziellen Angaben jeweils rund 21 Tonnen der Droge beschlagnahmt. Aber acht Tonnen auf einen Schlag zu beschlagnahmen ist selbst für die Drogenhunde in Bolivien ein Fest. Die Drogen, die für Europa bestimmt waren, sollten in einer Chemikalienladung nach Afrika geschmuggelt werden. Das Kokain war in 80 Tonnen Bariumsulfat entdeckt worden, erklärte Innenminister Carlos Romero gestern der Zeitung Página Siete.

Die vier Container mit der chemischen Substanz sollten auf Lastwagen über Argentinien nach Uruguay transportiert und in Montevideo zur Elfenbeinküste verschifft werden. Ein Lastwagen wurde in Santa Cruz de la Sierra von den Behörden angehalten, die anderen drei wurden in Yacuiba, an der Grenze zu Argentinien gestoppt. In der Elfenbeinküste sollte angeblich das Bariumsulfat bei Erdölbohrungen eingesetzt werden. Ein Bolivianer, der die Exporterlaubnis beantragt hatte, sei festgenommen worden.

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