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Cannabis ist ein beliebtes Thema bei Politikern weltweit. Mit einer Legalisierungsforderung kann man bei der jungen Wählerschaft punkten und vor allem Jungwähler dazu bewegen, wählen zu gehen. Die Liberaldemokraten im UK haben jetzt ein sehr starkes Argument in die Debatte eingebracht: Steuern in der Höhe von 1 Milliarde britischem Pfund. Das soll dabei herauskommen, wenn man Cannabis legalisieren würde behauptet Parteichef Tim Farron. Die ‚Droge‘ sollte außerdem zu dem selben Preis in Fachgeschäften verkauft werden wie die Ware auf dem Schwarzmarkt angeboten wird, um diesem das Wasser abzugraben.

Neben den immensen Steuereinnahmen hätte das auch den Vorteil, Gesundheitsrisiken der User zu verringern.

Kritiker führen an, dass nach einer Legalisierung von Cannabis Menschen ermutigt werden könnten, andere, riskantere Drogen zu versuchen, worauf der Gesundheitssprecher der Partei, Norman Lamb, entgegnete: „Das Vereinigte Königreich investiert Milliarden in einen aussichtslosen Kampf, den Drogenkonsum zu unterbinden. Nicht nur die finanziellen auch die menschlichen Kosten sind sehr hoch, und das muss geändert werden.“

Weiter führt er aus: „Es wird oft behauptet, ein völliges Aufheben des Drogenverbotes führe dazu, dass alle Substanzen harmlos seien. Im Gegenteil; ich glaube, wir brauchen Medikamente, um Schäden zu regulieren. Nichts wird dadurch sicherer, wenn sich die Substanzen nur in den Händen von Kriminellen befinden.“

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