Das japanische Wissenschaftsmagazin „Gakken Otona no Kagaku“ – so eine Art YPS-Heft für Erwachsene – ist dafür bekannt, Ihrer Leserschaft immer wieder kleine Bastelsets mitzuliefern, die zum selbst zusammenbauen bestimmt sind und die Komplexität heutiger Heftbeilagen bei Weitem überschreiten. Die Märzausgabe der Zeitschrift zum Preis von umgerechnet ca. 190 US-Dollar wird als Gimmick einen DIY-Plattenschneider im Wohnzimmerformat enthalten. Über das Smartphone oder über Miniklinken-Anschluss wird die Musik, die man pressen möchte, an das Schneidegerät übertragen. Jede Platte hat eine Aufnahmezeit von ca. drei bis vier Minuten; sowie A- als auch B-Seite können beschrieben werden. Die Abspielgeschwindigkeit der selbstgebrannten Platten beträgt 33 bzw. 45 rpm.

Das Set enthält außerdem 20 Fünf-Zoll-Schallplatten (schwarz, weiß, blau, grün), vier Schneidenadeln, einen Plattenspielerarm, ein USB-Kabel, einen 3,5-mm-Ministecker, einen EP-Adapter sowie eine Montageanleitung in japanischer Sprache. Klanglich werden sich die Platten sicherlich eher im Spielzeug Niveau bewegen, dennoch reizt der Gedanke, Platten eigenständig zuhause schneiden zu können.

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Foto & Quelle: Japantrendshop