Um 15:00 Uhr und zum bereits vierten Mal findet am kommenden Freitag die Demonstration „Rettet die Veranstaltungsbranche“ in Berlin statt.

Die Intention der Veranstaltung ist selbsterklärend: In Form eines Protestmarsches will man auf die miserable Situation der Eventkultur aufmerksam machen und die Politik dazu bewegen, die Betroffenen stärker zu unterstützen – vor allem in finanzieller Hinsicht. Die genauen Forderungen könnt ihr im offiziellen Veranstaltungstext nachlesen.

An der Demo beteiligen wird sich unter anderem die Initiative Booking United. Die Interessensgemeinschaft aus der Musikwirtschaft fährt mit einem eigenen Wagen und möchte mit „Spaß, Abstand und Mundschutz ein Zeichen setzen“. Denn die Club-Kultur ist ihrem Untergang geweiht, sollte es nicht unverzüglich zu intensiven Unterstützungs-Maßnahmen seitens der Politik kommen. Grundsicherung und Überbrückungshilfen seien demnach nicht ausreichend, um Agenturen, DJs und Live-Musiker vor dem Ruin zu bewahren, befinden die Verantwortlichen von Booking United.

Der Demo-Zug wird pünktlich um 15:00 Uhr am S-Bahnhof Landsberger Allee starten. An Bord des Booking-United-Wagens werden sich zudem diverse DJs und DJanes wie andhim, Einmusik, Gloria Viagra, Jamiee und Pan-Pot befinden, die den Protestmarsch musikalisch untermalen werden.

An dieser Stelle möchte Booking United ausdrücklich klarstellen, dass es sich hierbei um keinen Rave und um keine Party handelt. Vielmehr wolle man ein „lautes solidarisches Zeichen“ setzen.

Also: Macht mit! 

Start: 15:00 Uhr am S-Bahnhof Landsberger Allee
Ende/Abschlusskundgebung: 17:30 Uhr an der Mercedes-Benz-Arena

Hier geht es zur Veranstaltung.

 

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