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Einige Tage kursierte im Internet das Fahndungsfoto eines Kölners, der im Baumarkt in Pulheim verdächtige Chemikalien gekauft hatte und daraufhin von der Polizei als möglicher Bombenbauer und Terrorist gesucht wurde. Irgendeine Homepage hat dann sehr subtil mit der Schlagzeile: „Wird der Karneval in Köln abgesagt“ versucht, Clicks zu generieren. Hat sicherlich geklappt.

Heute berichtet Spiegel Online, dass sich der Käufer gestern Abend bei der Polizei gemeldet hat. Der 45-jährige Mann wollte keine Bomben basteln, er wollte nur Drogen herstellen.

Wie Spiegel Online weiter ausführt, hat die Polizei verkündet: „Der Mann hat eingeräumt, er habe die Chemikalien zur Herstellung von Betäubungsmitteln benötigt und bei der Durchsuchung seiner Wohnung wurden Betäubungsmittel gefunden.“

Ein Mitarbeiter des Baumarkts hatte die Polizei darüber informiert, dass ein 45 bis 50 Jahre alter Mann am vergangenen Freitag Chemikalien gekauft hat, aus denen man eine Bombe herstellen könnte. Um welche es ging, wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen, die Zusammenstellung sei aber verdächtig.

Wie SPON berichtet, sind nach der Veröffentlichung des Fahndungsfotos zahlreiche Hinweise auf den Gesuchten bei der Polizei Köln eingegangen. Polizeipräsident Jürgen Mathies sagte: „Der gestrige Tag hat gezeigt, dass es wichtig ist, die Ruhe zu bewahren und uns vertrauensvoll mit allen abzustimmen, mit denen wir in Sicherheitsfragen Seite an Seite stehen“. Blablub.

Was der Mann nun genau brauen wollte, ist nicht bekannt. Wir halten euch auf dem Laufenden.

 

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