Nicole Moudaber wurde in Nigeria geboren. Sie wuchs allerdings die erste Zeit ihres Lebens im Libanon auf und startete dort bereits ihre Karriere in der Musikbranche. Sie begann dort Partys zu promoten, bevor sie in den Neunzigern als DJ und Produzentin in Großbritannien ihren Platz fand. 

Nun startete sie in Kooperation mit Beatport eine Livestream-Serie für einen guten Zweck. Sie möchte mit 24-stündigen Livestreams, mit namenhaften DJs, Geld für ihre einstige Heimat sammeln. Die erste Ausgabe des Livestreams fand am 22. August statt und große Namen wie Carl Cox, Dubfire, Chris Liebing, Luigi Madonna, Pan Pot und andere wirkten dort mit. 

Die zweite Ausgabe erscheint nun am Sonntag, den 13. September ab 16.00 Uhr BST.

Das Line-Up für den zweiten Live-Stream wurde bisher noch nicht veröffentlicht.

Die im Rahmen von „Together for Beirut” gesammelten Gelder werden an Impact Libanon gespendet. Damit sollen Basisorganisationen unterstützt werden, die vor Ort in Beirut tätig sind. Darunter zum Beispiel das libanesische Rote Kreuz, Arcenciel, eine libanesische NRO, die die am stärksten marginalisierten Gemeinschaften des Landes unterstützt, und andere lokale Wohltätigkeitsorganisationen für Musik und Kunst.

Zur Notwendigkeit dieser Veranstaltung sagte Nicole Moudaber: “Diese Fundraising-Veranstaltungen werden den Menschen in Beirut und den vielen, die von der jüngsten Tragödie betroffen sind, dringend benötigte Hilfe und Unterstützung bringen. Offizielle Schätzungen zufolge verursachte die Explosion Schäden in Höhe von bis zu 15 Milliarden Dollar (11,5 Milliarden Pfund). Die internationale finanzielle Hilfe und Unterstützung war überwältigend, aber sie reicht nicht aus. Wir müssen auf jede erdenkliche Weise unterstützen, um zu helfen, und darüber hinaus werden unsere Bemühungen auch der Musik- und Kunstindustrie des Libanon zugute kommen, die ausgelöscht wurde”.

 

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