Niederländischer Techno-DJ beschwert sich über Fake Artists - sie zerstören die Szene (Bild von Sandoval)

Niederländischer Techno-DJ beschwert sich über Fake Artists – sie zerstören die Szene (Bild von Sandoval)


Rob Hes ist ein niederländischer Techno-DJ und Produzent, den womöglich nicht alle unter euch kennen werden, obwohl er schon Releases auf Josh Winks Ovum-Label, auf Dubfires Sci+Tec-Outlet oder auch Christian Smiths Tronic-Imprint vorzuweisen hat. Warum wir ihn euch hier vorstellen? Weil er ein interessantes Interview bei der Change Underground gegeben hat. Nachzulesen hier. Nein, es geht nicht darum, dass sich jemand ‚Underground‘ nennt und dann auf einem Fünf-Sterne-Hotel mit Spa besteht. Das hatten wir ja schon. Nachzulesen hier. Es geht vielmehr um Künstler, die sich der Fertigkeiten anderer Produzenten bedienen. Laut Meinung von Rob Hes sind es Fake Artists, die sich Tracks von anderen produzieren lassen, dann aber behaupten, alles alleine produziert zu haben. Und, das wissen wir genauso wie Rob – davon gibt es eine ganze Menge.

Es ist ja überhaupt kein Problem, wenn man sich Unterstützung, Inspiration oder technisches Know-How besorgt. So wie unser Freund Karotte zum Beispiel, der zusammen mit Kaiserdisco im Studio war und einige Stücke mit den Herren Berger und Buck produziert hat. Sven Väth hat ebenfalls immer offen und ehrlich über seine Produktionspartner wie Ralf Hildenbeutel, Anthony Rother oder Johannes Heil berichtet – auch wenn der Babba im Laufe der Jahre einige ‚verschlissen‘ hat.

Wenn so etwas jedoch ‚im Geheimen‘ abläuft – Gentleman agreement und so – und sich die beiden Parteien dann im Nachhinein zerstreiten, kommt es zum ’schmutzige Wäsche‘ waschen. Etwas, was Rob Hes hier andeutet. Welche Künstler er genau meint, hat er sich aber anscheinend für eine Fortsetzung des Interviews aufgespart.

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