„Our House“ – Electronic-Music-Museum in Amsterdam eröffnet


In Amsterdam eröffnet nach zwei Jahren Vorbereitung nun endlich das „Our House“. Das ist ein Museum, das sich mit elektronischer Musik und deren Ursprung und Kultur befasst. Das Line-Up der ersten Sammlung besteht unter anderem aus Armin van Buuren, Carl Cox, Charlotte de Witte, Deadmau5 und Kevin Saunderson.

Museum – das klingt natürlich erstmal öde. Doch das „Our House“ ist kein gewöhnliches Museum, in dem man von Ausstellungsstück zu Ausstellungsstück läuft, sondern eine Sammlung an verschiedenen Attraktionen und ein für die Besucher*innen multimediales und innovatives Erlebnis. Neben Fotoausstellungen, einem interaktiven Vinyl-Player, Dokumentarfilmen und der Möglichkeit, selbst mithilfe eines Drum-Computers Musik zu machen, beinhaltet die Ausstellung am Ende außerdem eine audiovisuelle 4D-Abschlussshow.

„Our House“ entstand durch Zusammenarbeit mit den verschiedensten Akteur*innen der Szene. Jeroen Jansen, Mitinitiator von „Our House“ erzählt: „Gemeinsam mit mehr als 150 internationalen Künstler*innen, Veranstalter*innen, Kreativen, Produzent*innen, Kurator*innen, Betreiber*innen und DJs haben wir in den letzten zwei Jahren an der Realisierung der Sammlung gearbeitet. Es ist eine Ehre, dieser fantastischen Kultur eine Hommage erweisen zu können.“

Zusätzlich zu dem Museum wird auch die „Our House Academy“ ins Leben gerufen. Die Einrichtung konzentriert sich auf die praktische Entwicklung von Fachleuten und die Förderung vielversprechender Talente. Wer mehr über elektronische Musik und Events erfahren möchte, kann sich hier in Kursen, Workshops und Meisterklassen weiterbilden. Der Lehrplan deckt ein breites Spektrum an musik- und veranstaltungsbezogenen Themen ab. Außerdem gibt es spezielle Lehrprogramme für Schulen und Unternehmen, die einen einzigartigen Einblick in eine außergewöhnliche Branche und Kultur bieten.

„Our House“ öffnet am Freitag, den 29. Oktober in Amsterdam. Eintrittskarten sind hier, über die Website des Museums, erhältlich.

Das Museum wird durch die Gründungspartner SeeTickets, Heineken, JBL und Red Bull ermöglicht.

Das könnte dich auch interessieren:
AMAZE- Audiovisuelle Club-Installation in Amsterdam eröffnet
Museum of Modern Electronic Art – Alex Azary im Interview
Endlich: Das Frankfurter Museum Of Modern Electronic Music öffnet!
“Electro. Von Kraftwerk bis Techno” – neue Ausstellung im Kunstpalast Düsseldorf