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„Electronica I: The Time Machine“ heißt sein neues Album. Es ist sein inzwischen 20. Und auch wenn er seinen Sound über die Jahrzehnte immer wieder Trends der jeweiligen Zeit anpasste, gilt er weiterhin als französischster aller Elektroniker: Jean Michel Jarre. Sein dritter Longplayer „Oxygène“ verschaffte dem Pionier 1976 den Durchbruch und gilt als einer der international meistverkauften aus unserem Nachbarland. Jüngeren Musikinteressierten besser bekannt dürften allerdings die Auszüge des 1978 veröffentlichten nachfolgers „Équinoxe“. Ähnlich wie „Oxygène“ als in Parts unterteiltes „One-track“-Album konzipiert, zeichnet es den Tagesablauf eines Menschen musikalisch nach. Dabei werden Kernmotive immer wieder aufgenommen und neu variiert. noch heute kommt kaum eine TV-Weltraum- oder Tiefsee-Dokumentation aus, ohne dass sie klangfuturistische „Ogygène“- oder „Équinoxe“-Abschnitte zitiert. immer ganz vorne mit dabei: Die auch als Singles ausgekoppelten Auszüge „Équinoxe IV“ und „V“. JMJ war schon damals mit seiner kompositorischen kraft und synthetischen Opulenz die Antithese zu den Minimal-Maschinisten von Kraftwerk. Und während sich im Techno-Sturm der 90er alle Welt auf die Deutschen bezog, wurde der Franzose fast nie als Referenz genannt. Vielleicht eine Frage des Images. Schließlich ist Jarre das Image eines bourgeoisen Synthie-Schnösels nie ganz losgeworden. Und das passte so gar nicht zum Selbstverständnis der damaligen Underground-Kultur. Tangerine Dream zu nennen war auf jeden Fall cooler. Dabei lieferten die frühen Werke Von JMJ eine Blaupause für alles, was als Trance oder Chill-Out folgen sollte.


Wie wir „Équinoxe“ auf dem Parrot Zik 2.0 hören
Ganz generell – und bei Jarre im Besonderen – stand Ende der 1970er Jahre die Basskraft selbst bei rhythmischen Passagen noch nicht im Fokus des Interesses. Weder beim Produzenten noch beim Publikum. Wichtiger war ein harmonisches Klangbild im Mitten- und Höhenbereich. Entsprechend darf im Bassbereich nachgeholfen werden. Und das geht so: Nachdem der kabellose Zik 2.0 Kopfhörers vom Smartphone über Bluetooth erkannt wurde, werden die Funktionen Equalizer und Concert Hall per Fingertip auf dem Startbildschirm aktiviert. Dann bewegen wir über das Noise Control-Fenster vor bis zum Standard-Equalizer. Hier wartet der der kreisförmige EQ auf Bearbeitung. Zur Auswahl stehen die sechs Sektionen Vocal, Cristal, Club, Punchy, Deep und Pop. Um die tiefen Frequenzen und damit den Bass zu fetten, entscheiden wir uns für der Übergangsbereich der Sektionen Club und Punchy. Wir verschieben also den orangefarbenen EQ-Ball in die Sechs-Uhr-Position – und zwar gerne soweit nach außen, bis die amorphe weiße Kreislinie an den Außenrand gedrückt wird. Hier lauert der volumige Drive, den Club-gewohnte Hörer bei „Équinoxe“ eventuell vermissen. Wer noch exaktere Bassbetonungen vornehmen möchte, sollte in den Produzenten-Modus wechseln. Hier schnappt man sich den zweiten Punkt auf der X-Achse, zieht ihn hoch und drückt die beiden orangefarbenen Anfasser so weit zusammen, bis aus dem weißen Frequenzberg eine feine Nadel entsteht. Diese Nadel kann man auf der X-Achse verschieben, bis die persönliche empfundene Bassschwäche getroffen und optimiert wurde. Die Frequenz-Nadel lässt sich natürlich jederzeit wieder auseinanderziehen oder mit den Punkten 1 und 3 in der Basis verbreitern, so dass ein größerer Bassbereich betont wird. Das Gute beim Zik 2.0 ist: Alle restlichen Frequenzen bleiben von der Bearbeitung absolut unbeeinflusst und klingen genauso kristallklar wie zuvor. Dass ist insbesondere bei Jarres fein ziselierten Hochfrequenz-Kapriolen wichtig. Wer es für wichtig hält, kann „Équinoxe“ schließlich noch über das Concert Hall-Fenster in eine dicke Reverb-Wolke tunken. Vive la France!

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