
Ein 40-jähriger Pilzsammler war Ende vergangenen Jahres in einem Waldstück am Frauenkopf in der Nähe von Stuttgart unterwegs. Dabei fand er mehrere Tüten Marihuana versteckt in einem Fass.
Die Drogen wurden nur gefunden, weil der 40-Jährige häufiger in diesem Gebiet Pilze sammelt. Bei seinen Streifzügen nimmt er oftmals herumliegenden Müll mit und entsorgt ihn. Als er dieses Mal eine Plastiktüte sah, hob er sie auf und wollte sie einpacken.
Doch unter der Tüte befand sich ein blaues Fass, das bis zum Deckel im Boden eingegraben war. Natürlich wagte der Mann einen Blick in das Fass und staunte nicht schlecht. Denn er fand mehrere vakuumverpackte Tüten mit grünem Inhalt.
Der erste Verdacht aufgrund des marihuanatypischen Geruchs bestätigte ihm die Polizei. Die Beamten teilten ihm mit, dass er 2,74 Kilogramm Marihuana entdeckt hatte.
Der Fall wurde jetzt erst bekannt gegeben, da es noch laufende Ermittlungen gab. Man hat versucht, den „Eigentümer“ des Weeds ausfindig zu machen. Vergebens. Deshalb teilte die Polizei nun mit, dass der Besitzer des vergrabenen Schatzes sich noch nicht gemeldet hat.
Eine Analyse hat ergeben, dass das Marihuana nicht von übermäßig guter Qualität ist. Dennoch soll das Gras einen fünfstelligen Marktwert haben. Es wird sich wohl niemand melden, denn dem Besitzer droht eine Anklage wegen Besitzes und vermutlich auch Handel von Drogen. Von Eigenbedarf kann man bei dieser Menge wohl kaum mehr reden.
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