Symbolbild


Heutzutage werden Drogen oft einfach mit der Post versendet. Die Darknet-Dealer verwenden einfach bestehende Vertriebswege, um ihre illegale Ware an den Zielort zu bekommen. Klappt aber nicht immer. Ist ja auch schon öfter mal vorgekommen, dass Drogenlieferungen per Post an die falsche Adresse geliefert wurden.

Wenn aber 20 Kilogramm Crystal Meth mit einem Paket frei Haus geliefert werden, kann man schon mal staunen. Das ist nämlich einem australischen Pärchen aus der Gemeinde Werribee, einem Stadtteil von Melbourne passiert.

Sie ahnten nichts Böses, öffneten das unbekannte Paket und fanden die synthetischen Drogen im Wert von mehreren Millionen Euro. Zuerst kannte das Rentnerpaar die Bedeutung der zahlreichen Beutel mit dem weißen Pulver nicht.

Offensichtlich war das Paket an die falsche Adresse geschickt. Nach einigen Ermittlungen konnte ein 21-jähriger Verdächtiger aus Bundoora, einem Vorort von Melbourne, festgenommen werden. Bei ihm fanden die Beamten weitere 20 Kilogramm Methamphetamin, deshalb wurde er direkt dem Haftrichter vorgeführt.

Zwischen Werribee und Bundoora liegen 60 Kilometer. Da muss der Postbote ja einen gewaltigen Fehler gemacht haben. Ein Fehler der jemanden umgerechnet rund sechs Millionen Euro gekostet hat. Ouch!

Das könnte dich auch interessieren:
Kiloweise Marihuana und Kokain mit der Post bestellt
Drogenbriefe aus den Niederlanden kursieren im deutschen Grenzgebiet
Kokain im Nutellaglas geschmuggelt
Wenn im Hamburger Hafen ein Sack Reis umfällt…