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Scheinbar verschicken Drogendealer aus den Niederlanden Drogen per Post. In Zeiten von Darknet und Co. eigentlich nichts Neues. Nur verwenden die Dealer als Absender Adressen von seriösen deutschen Unternehmen.

Seit über einem Jahr ist diese Masche der Drogenkuriere aus den Niederlanden der deutschen Polizei bekannt. Oft landen die Briefe, bei Menschen, die gar nichts mit dem Deal zu tun haben. Das passiert, wenn die Briefe den Empfänger nicht erreichen oder unterfrankiert sind.

Die Kuriere nehmen wohl an, dass die Sendungen weniger kontrolliert werden, wenn Empfänger und Absender deutsch sind. Ein Telekommunikationsunternehmer aus Ahaus hat nun bereits öfter Post bekommen, die ihm nicht gehört. An seine Adresse wurden schon 28 Päckchen mit Drogen zurückgesendet.

In den vergangenen zwei Jahren wurden 3.500 solcher Sendungen entdeckt. Die Bestellung läuft wohl über das Darknet. Die Päckchen werden aus den Niederlanden über die Grenze gebracht und in deutsche Briefkästen geworfen. Von dort aus werden die Drogen dann in ganz Deutschland und auch weltweit verschickt.

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