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Jeden Tag werden Drogen sichergestellt. Egal, ob in einem Auto, in Schiffscontainern oder auch mal im Arsch, die illegale Ware findet scheinbar immer seinen Weg zu den Konsumenten. In Zeiten von Darknet und Co. ist die Lieferung per Post wohl der bequemste Weg an seinen Stoff zu kommen.

Das haben sich auch drei Männer aus Hamburg gedacht, die mit großen Mengen Marihuana und Kokain gehandelt haben sollen. Sie haben ihre Drogen nämlich auch in Paketsendungen in die Hansestadt erhalten.

Nur dumm, dass die Polizei irgendwie davon Wind bekommen hatte und ein Paket abfangen konnte. Die Lieferung mit 13 Kilogramm Marihuana aus Griechenland wurde aber nicht einfach aus dem Verkehr gezogen. Die Beamten haben das Paket einem 38-Jährigen Verdächtigen sogar persönlich zugestellt. Die Polizei – dein Freund und Helfer.

In der Wohnung mit der Lieferadresse wurde er dann mitsamt seinem 18-jährigen Komplizen verhaftet. Es wurde auch eine Schusswaffe sichergestellt. Doch es wurde weiter ermittelt und noch am selben Tag wurde die Wohnung eines 19-Jährigen durchsucht, der mit den mutmaßlichen Dealern zusammen gearbeitet haben soll. Seine Wohnung diente den drei Männern scheinbar als Drogendepot.

Man fand dort in weißen Einbauschränken nicht nur zerknüllte Klamotten, sondern auch mehrere schwarze Plastiktüten mit insgesamt 50 Kilogramm Marihuana. Ebenfalls wurde ein Kilogramm Kokain und zwei scharfe Schusswaffen mit Munition beschlagnahmt.

Bei den sichergestellten Beweisen konnten die Männer sich wohl kaum herausreden, weshalb sie nun auch in Untersuchungshaft sitzen. Der 18-Jährige wurde allerdings wieder frei gelassen. Er war vermutlich nur zur falschen Zeit am falschen Ort.

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