Großbritannien schult Türsteher und private Sicherheitsleute jetzt in Terrorabwehr

Sinnvolle Terrorabwehr oder nicht – Club-Türsteher werden gegen Terror geschult


Sinnvolle Terrorabwehr oder nicht – Club-Türsteher werden gegen Terror geschult

Großbritanniens Behörden wollen von nun an Türsteher und private Sicherheitsleute intensiv in der Terrorabwehr schulen, damit diese ebenfalls zur nationalen Sicherheit Großbritanniens beitragen können.

Nach terroristischen Akten, wie dem Anschlag auf das Ariana Grande-Konzert in Manchester oder dem Angriff am 3. Juni von drei Attentätern in London, bei dem insgesamt acht Menschen starben, will Großbritannien jetzt weitere Vorkehrungen treffen.

Die Gefahrenwahrnung in Großbritannien steht nach wie vor auf „severe“, was in der Terminologie der Terrorgefahr für einen „wahrscheinlich bevorstehenden Angriff“ steht.

Deswegen investieren sowohl Polizei als auch andere Behörden Großbritanniens große Anstrengungen, alle aktiv Beteiligten darauf vorzubereiten, öffentliche Plätze und Räume und somit auch Clubs zu schützen.

Die aktuelle Initiative der Behörde zielt auf Türsteher und private Sicherheitsleute ab, damit Clubs und andere öffentliche Versammlungsräume möglichst vor einem Terrorangriff geschützt sind. Immerhin war es unter anderem auch ein Türsteher, der bei dem Angriff am 3. Juni, durch sein beherztes Eingreifen schlimmeres verhindern konnte.

Laut Newsweek hat der Assistent Commissioner der Met Police London ebenfalls bei der Security Summit erneut darauf hingewiesen, dass es mehr private Sicherheitsleute als Polizisten gibt und dass diese intensiver geschult werden müssen, da vor allem die Wachsamkeit in öffentlichen Räumen entscheidend sei, um gegen kommende Terrorangriffe besser vorgehen zu können. Damit könnte auch hierzulande auf die Türsteher, die sowieso schon nicht um ihren schwierigen Job zu beneiden sind, noch eine weitere Aufgabe zukommen.

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