In letzter Zeit gab es viele Diskussionsrunden, wie, wann und vor allem ob künstliche Intelligenz das Musikbusiness übernimmt. Nun wissen wir: Es gibt noch keine Software, die gute Popsongs oder hochqualitative elektronische Musik selber realisieren kann. Wer will das auch? Aber: Als kleine und ungemein praktische Helferlein können wir KI-Softwares in unseren Studios durchaus willkommen heißen. Tools, die gewisse technische Aufgaben für uns erleichtern und uns so auf kreativere Dinge fokussieren lassen – why not? Brandneu sind die drei Gullfoss-Equalizer von der ebenso brandneuen Software-Manufaktur Soundtheory. Es sind drei Equalizer, weil jeder einzelne sein Spezialgebiete perfekt abdeckt: Mixing, Mastering und Live. Ihr Anspruch: Störsignale sofort zu erkennen und auszumerzen, wichtige Anteile aus dem Frequenzbrei rauszuziehen, Phasenproblem lösen. De-essing.

Und das in einer rasenden Geschwindigkeit, die Klarheit in den Mix bringt. Die Unterschiede zwischen den Versionen liegen vor allen in unterschiedlichen Latenzen und in der Feinheit der Frequenzeingriffe. Die Mastering-Version arbeitet dabei natürlich deutlich feinteiliger, während die Live-Version auf kleinste Latenzen ausgelegt ist.

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Aus dem FAZEmag 114/08.21