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Native Instruments stellt sein neues Multi-Track-Music-Format vor: STEMS.


Mit dem bei der diesjährigen WMC vorgestellten Dateiformat können beispielsweise Bass, Drums, Synths und Vocals innerhalb eines Tracks auf vier separat kontrollierbare Spuren ausgelagert werden. Die Idee dahinter: DJs sollen so nicht nur den Track in seiner veröffentlichten Form wiedergeben können, sondern separate Spuren zu- und abschalten. So wird es zum Beispiel möglich sein, durch abschalten der Vocals einen Track als Instrumental-Version wiederzugeben. Ebenso ist der Übergang zwischen einzelnen „Stems„, den enthaltenen Audiospuren also, möglich anstatt den kompletten Track zu mixen. Lautstärke und EQ sind für jede Spur einzeln verfügbar.

Sinnvoll erscheint diese Technologie, wenn man sich den S8- oder den ebenso auf der WMC gezeigten D2-Controller von Native Instruments anschaut. Die vier Fader der Controller können so für das Kontrollieren der „Stems“ genutzt werden.

Die Technologie funktioniert mit dem MP4-Dateiformat. Das bedeutet, dass jeder Track im Stems-Format auch im Ganzen ohne Probleme abgespielt werden kann, wie jede andere MP3 auch. Unterstützte Hardware und Software kann dieses File dann in vier verschiedene Spuren splitten.

Release des neuen Dateiformates soll im Juni erfolgen und ist laut Native Instruments ausdrücklich nicht auf die Hauseigene Hardware limitiert. „Jeder wird die Möglichkeit erhalten STEMS zu produzieren, zu spielen und zu veröffentlichen“, so die Pressemitteilung.

Das ebenso angekündigte Stem Creator Tool soll jedem ermöglichen seine eigenen Produktionen in diesem Format zu veröffentlichen. Ab Juni sollen auch die ersten Portale wie z.B. Beatport dieses Format anbieten und Traktor 2.7.4 erscheinen.

Weitere Informationen will Native Instruments im Sommer auf einer dafür eigens eingerichteten Website veröffentlichen.

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