In Person von Geschäftsführer Sebastian Simon hat der hoch renommierte Stuttgarter Techno-Club Lehmann ein Konzept zur Wiedereröffnung von Stuttgarter Clubs unter Corona-Bedingungen veröffentlicht.

Nach einer kurzen Vorstellung seiner eigenen Person geht Simon zunächst auf die derzeit herrschende Ausgangslage ein. Dass Clubs und Diskotheken aufgrund des hohen Infektionsrisikos seit mittlerweile fast vier Monaten geschlossen sind, schätzt er dabei als “absolut verständlich und berechtigt” ein, weist jedoch explizit auf die enormen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Schäden hin, die der andauernde Lockdown mit sich bringe. Gerade in gesellschaftlicher Hinsicht sei der Club-Stillstand nicht mehr tragbar, was sich in Form von Randalen, überfüllten Bars/Kneipen und illegalen Partys widerspiegelt. Eine Corona-Daten-Dokumentation sei unter diesen Umständen unmöglich, befindet Simon.

In den folgenden Abschnitten präsentiert uns der Lehmann-Geschäftsführer dann sein Konzept zur Wiederaufnahme des “regulären” Clubbetriebs. Auf detaillierte und akribische Art und Weise beschreibt uns Sebastian Simon seine Idee und unterfüttert sie sogar mit verschiedenen Beispielen und Szenarien wie im Falle eines Infektionsfalls. Der Kerngedanke seines Konzepts: ein ausgetüfteltes Ticket-System.

Dass die Umsetzung seiner Idee funktionieren würde, schätzt er als wahrscheinlich ein. Das Konzept sei “[…] eine große Chance, um Clubs und Diskotheken unter den oben dargestellten Voraussetzungen vorsichtig zu öffnen”, resümiert Sebastian Simon.

Am besten schaut ihr euch das Stuttgarter Clubkonzept einmal selbst an. Das Dokument könnt ihr über diesen Link herunterladen.

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