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Polizisten hatten bei einer Routine-Kontrolle im US-Bundesstaat Georgia eine Tüte mit einer „hellblauen Substanz“ gefunden. Da sie dachten, dass es sich um Crystal Meth handelte, musste eine Frau monatelang unschuldig hinter Gitter.

Sie hatte Zuckerwatte im Auto, die die Beamten fälschlicherweise für Methamphetamin hielten. Auch ein Schnelltest bestätigte diese Vermutung. Aus diesem Grund wurde Dasha Fincher wegen Drogenbesitzes verhaftet und verbrachte schließlich vier Monate im Gefängnis.

Ein Richter hatte ihre Kaution auf eine Million Dollar festgesetzt. Diese horrende Summe konnte natürlich nicht bezahlt werden und sie bleib bis auf Weiteres in Haft. Nach zirka drei Monaten bewies dann ein Labortest, dass es sich bei der „Substanz“ nicht um Drogen, sondern um ganz normale Zuckerwatte gehandelt hatte. Fincher wurde unmittelbar freigelassen und die Vorwürfe gegen sie wurden fallengelassen.

Nun hat sie verständlicherweise eine Schadensersatzklage gegen den Bezirk, die Polizisten und den Hersteller des fälschlichen Drogentests eingereicht.

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