schildkröte

Diese Pille beinhaltet kein MDMA sondern 4-CMA


 

Heute haben wir von unseren österreichischen Freunden von Checkyourdrugs.at eine aktuelle und sehr gefährliche Pillenwarnung für euch. Die Pille mit dem Schildkrötenmotiv enthält die neue synthetische Substanz 4-Chloromethamphetamin (4-CMA), bei der es sich um ein Phenethylamin handelt, welches neurotoxisch wirkt und nach der Einnahme zum potenten, selektiven serotonergen Neurotoxin 4-CA umgewandelt wird. Aufgetaucht sind die Tabletten bislang nicht nur in Österreich sondern auch in Belgien und Rumänien.

Phenethylamine sind in Pflanzen weit verbreitet und kommen u.a. im Bittermandelöl und in Kakaobohnen vor. Es wurde auch im Gehirn und im Harn nachgewiesen. Das biogene Amin Phenethylamin als Stammsubstanz der Catecholamine und vieler psychedelisch wirksamer Halluzinogene wird mit dem Entstehen von Lust- und Glücksempfindungen in Verbindung gebracht. Das nächsthöhere Seitenketten-Homologe ist das Amphetamin und Meskalin ist ein Beispiel für ein Phenylkern-Derivat.

Schön krank: 4-CMA stammt aus der Tierforschung und wurde erforscht, um das Serotonin in Ratten zu reduzieren. Guten Appetit. Finger weg!!!

Hier noch einmal generelle Infos zu MDMA*HCl bzw. 3,4-Methylendioxy-N-methylamphetamin

Dosierung: max. 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht für Männer, max. 1.3 mg pro kg Körpergewicht für Frauen. Wirkungseintritt und –Dauer: nach ca. 30 Min. / 4-6 Std.

Wirkung: MDMA bewirkt hauptsächlich eine vermehrte Freisetzung des körpereigenen Botenstoffs Serotonin. Diese Ausschüttung löst ein Gefühl der Euphorie, Leichtigkeit und der Unbeschwertheit aus. Seh- und Hörvermögen verändern sich, Berührungen und Musik werden intensiver empfunden, Hemmungen werden abgebaut und das Kontaktbedürfnis wird gesteigert. Hunger- und Durstgefühl sowie Müdigkeit werden reduziert, die Aufmerksamkeit wird erhöht. Auch die Körpertemperatur und der Blutdruck steigen an. Nebenwirkungen: Kiefermahlen, Muskelzittern, Übelkeit / Brechreiz und erhöhter Blutdruck. Herz, Leber und Nieren werden besonders stark belastet. Es besteht die Gefahr des Austrocknens oder gar des Hitzeschlags, da die Körpertemperatur, in Relation zur Dosis, ansteigt.

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