PayPal ist ein mittlerweile weit verbreiteter Online-Bezahldienst und seit einigen Jahren im Markt, genauer gesagt seit 1998. Das spricht für sich. Vielleicht ist manchen bekannt, dass PayPal bis zu seinem Börsengang in 2015 eine Tochtergesellschaft der US-Firma eBay war. Daher wurde PayPal zunächst unter regelmäßigen eBay-Nutzern bekannt und beliebt. Die Idee von eBay, bzw. PayPal war, das Problem der sofortigen Zahlung auf der Online-Verkaufsplattform zu lösen.

Herkömmliche Banküberweisungen können oft tagelang dauern. Durch die Einführung von SEPA (Single-Euro-Payment-Area – Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum) in 2008 und den neuen Bedingungen, dass Banken innerhalb des Euro-Zahlungsraumes Überweisungen innerhalb eines Arbeitstages ausführen müssen, hat sich das hier etwas relativiert. Banküberweisungen in andere Länder oder Währungen dauern in der Regel immer noch sehr lange und sind relativ teuer. Mit PayPal können also dem Zahlungsempfänger Zahlungen sofort gutgeschrieben werden. PayPal übernimmt dabei die Rolles des Treuhänders – wohlgemerkt nur für die Zahlungen, nicht für die Waren oder deren Versand.

PayPal schützt aber nicht nur den Verkäufer durch sicheren Geldeingang und schnelle Überweisung. Auch über den Käufer hat sich PayPal Gedanken gemacht und bietet einen Käuferschutz, mit eventueller Rückzahlung des Kaufpreises. Außerdem können PayPal-Kunden bis zu zwölf Mal pro Jahr einen kostenlosen Retouren-Service nutzen. Und als Privatkunde zahlt man übrigens keine Gebühren bei PayPal. Zur Registrierung und Identifizierung benötigt man eine E-Mail-Adresse und ein Passwort. Bankdaten oder Kreditkarten muss man nicht zwingend hinterlegen. Man kann das PayPal Konto per Überweisung auffüllen. Das dauert dann unter Umständen ein paar Tage. PayPal kann in Deutschland auch per Lastschrift einziehen oder natürlich von der Kreditkarte. Der Zahlungsempfänger bekommt eine E-Mail-Nachricht und, falls noch nicht geschehen, registriert sich dann bei PayPal um die Zahlung zu erhalten.

Von eBay aus beginnend hat sich die PayPal-Nutzung weiterverbreitet. Viele andere Plattformen oder bekannte Marken wie Ray-Ban oder Hipp bieten PayPal an und werben mit Preisnachlässen auf Produkte. Auch bei Online-Unterhaltungs-Anbietern und Online-Casinos kann man mit PayPal zahlen. Grundsätzlich sind die meisten Online-Casinos recht fortschrittlich mit den Zahlungsmethoden und haben frühzeitig zum Beispiel die Kryptowährungen, meist Bitcoin, akzeptiert. Die Vorteile, ähnlich wie bei PayPal, liegen auf der Hand, nämlich schnelle und flexible Überweisungen rund um die Uhr und um den Globus. Kryptowährungskonten, sogenannte Wallets oder e-Wallets sind anonym. Das System basiert auf Blockchain-Technologie, das heißt eine virtuelle Buchhaltung wird aus der Ansammlung und Verlinkung von Datensätzen aufgebaut. Kryptowährungen können wie jede andere Währung an Internet-Börsen frei gehandelt werden. Und wo es einen Börsenkurs gibt, da gibt es auch Anlage- und Investitionsmöglichkeiten.

Das System der e-Wallets, also der virtuellen Konten und Zahlungen haben sich auch andere Anbieter zunutze gemacht, die mit den guten Online-Casinos zusammenarbeiten, zum Beispiel Skrill oder Neteller, die mittlerweile zum gleichen Konzern gehören. WebMoney, Payoneer, TransferWise und weitere Anbieter basieren ebenfalls auf dem Prinzip der virtuellen e-Wallets und Transfers. Ursprünglich waren diese Systeme als Prepaid-Konten gedacht. Auch heute bieten sie noch Prepaid-Karten an. Selbstverständlich sind viele dieser Online-Bezahldienste auch über Mobilgeräte nutzbar. Die Idee virtueller Konten hat sich vielschichtig um den Globus durchgesetzt, mit einer Reihe von Anbietern, die je nach Land variieren. Das Grundprinzip ist aber dasselbe.

Prepaid-Karten oder Konten sind eine gute Lösung für Einsteiger und sehr bewusste, verantwortungsvolle Online-Spieler. Damit kann man seine Ausgaben genau verfolgen und frühzeitig entscheiden, ob man gegebenenfalls seine Spiel-Strategie ändern möchte.

InstaDebit oder auch als iDebit bekannt ist ein schnelleres und vereinfachtes Lastschriftverfahren, das in Deutschland über die Online-Banking-Portale der folgenden Banken angeboten wird: BW Bank, Berliner Sparkasse, Deutsche Bank, HypoVereinsbank, Netbank, Norisbank und Postbank. iDebit hat zudem einen hohen Sicherheitsstandard, ist relativ kostengünstig und wie erwähnt, werden die Zahlungen per Lastschrift sofort ausgeführt. Damit ist ein hohes Maß an Geschwindigkeit gegeben. Aufs eigene Konto lassen sich die Beträge auch überweisen, das dauert allerdings leider in der Regel einige Tage. Eine zunehmende Anzahl von Online-Casinos bietet die Nutzung dieser Services an.

Die Girokarte wird von einigen große Banken in Deutschland angeboten. Sie hat dieselbe internationale Akzeptanz wie gängige Kreditkarten. Dazu gibt es oft eine App und Zahlungen von Mobilgeräten funktionieren hervorragend. Die Online-Sicherheit ist verbessert, die Abwicklung direkt vom Konto funktioniert auch kontaktlos. Auch eine Variante die gut ins Angebot der Online-Unterhaltung passt und von einigen Casinos angeboten wird.

Unter all den verschiedenen Online-Bezahldiensten ist PayPal nicht nur bei Online-Casinos, sondern generell sehr beliebt. Viele PayPal-Konteninhaber kennen PayPal schon seit langem, angefangen mit eBay und Amazon, gefolgt von vielen weiteren Online-Händlern. Gerade weil PayPal seit 1998 auf dem Markt ist, ist das vertrauen groß und PayPal hat sich als äußerst sicherer Zahlungsabwickler, auch im Hinblick auf Hacker, bewiesen. PayPal bietet Diskretion und eine schnelle, unkomplizierte Abwicklung rund um die Uhr. Genau das passt so gut zu Online-Casinos.

Je nach Präferenz gibt es viele Optionen. Prepaid-Lösungen sind gut geeignet für Online-Neulinge. Und der Bedarf an mehr Flexibilität, Geschwindigkeit und diskreter Handhabung wird durch PayPal und die virtuellen Wallets bestens erfüllt.

 

 

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