Symbolbild: weihnachtlich beleuchtetes Haus


Dass mittlerweile nicht nur Amerikaner die kitschige, lichtüberflutete Bling-Bling-Weihnachtsdeko über alles lieben und manche Häuser so grell leuchten, dass man sich fragt, wie die Besitzer überhaupt die Eingangstür von ihrem Haus finden können, ohne dabei zu erblinden, ist bekannt.

Doch die Lichtshows können auch eine ehrenvolle Intention haben: So ein Mann aus Essex, der sein Haus mit mehr als 3.000 Weihnachtslichtern geschmückt und mit der Musik der weltberühmten Band The Prodigy synchronisiert hat. Alles in Andenken an den dieses Jahr verstorbenen Frontsänger der englischen Band Keith Flint. Rik Burt wohnt in Braintree, der Stadt in Essex, aus der die Mitglieder von The Prodigy stammen und will mit dieser Geste den Frontsänger ehren. Den ganzen Dezember hindurch wird Burts Haus mit über 3.000 Lichtern blinken. In zwei verschiedenen musikalischen Darbietungen im Abstand von 30 Minuten und jeweils drei Stunden pro Nacht werden die Einnahmen aus den Lichtshows auf der Straße an Wohltätigkeitsorganisationen gespendet werden. Mehr als 50 Häuser aus der Nachbarschaft beteiligten sich bei seinem ehrenvollen Vorhaben.

The Prodigy verhalfen dem Genre Breakbeats und allgemein der Elektronischen Tanzmusik zu ihrer Popularität. In ihren Anfangsjahren orientierte sich die Band an dem Sound von Techno und Acid House der frühen 1990er Jahre. Später mischten sie ihrem Musikstil Hardcore, Jungle und Elemente des Alternative Rocks, sowie Punk Rocks bei. Die englische Band hat viele Wegweiser in der Musik gesetzt. Der Tod ihres ikonischen Frontsängers Keith Flint hat viele Fans weltweit sehr mitgenommen.

 

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Bild: Wikipedia