Foto: Zoll


Zollfahnder haben in Westfalen und im Emsland insgesamt rund 100 Kilogramm Kokain in Bananenkisten entdeckt. Die Drogen waren unter anderem in einem Supermarkt in Gronau gefunden.

Das Rauschgift hatte seine Reise im südamerikanischen Kolumbien begonnen, wurde mit einem Kühlschiff nach Antwerpen und anschließend ins Ruhrgebiet zu einem Obstimporteur gebracht. Das teilten Ermittler des Zollfahndungsamt Essen vergangene Woche mit.

Beim Entladen der Kisten entdeckte ein Supermarktmitarbeiter die dubiosen Päckchen zwischen den Bananen. Die Polizei und der Importeur wurden sogleich informiert, woraufhin das zuständige Zollfahndungsamt in Essen eingeschaltet wurde.

Folglich wurden alle ausgelieferten Bananenkisten des Importeurs durchsucht. Dabei erhielten die Zollfahnder Unterstützung von der Landespolizei und die Hauptzollämter Bielefeld und Duisburg.

So konnten schlussendlich 100 Pakete mit je einem Kilogramm Kokain sichergestellt. Der geschätzte Straßenverkaufwert beläuft sich auf rund sieben Millionen Euro.

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