Es war lange Zeit nur eine Legende, dass südamerikanische Drogenbarone Kokain mit U-Booten nach Europa bringen lassen. Nun wurde das erste Narco-U-Boot aus Südamerika in Galizien im Nordwesten Spaniens sichergestellt.

Ganze 22 Meter lang ist das U-Boot, es soll in Guyana gebaut worden sein und hatte stolze 3.000 Kilogramm Kokain an Bord. Das sind rund zehn Prozent der Menge, die spanische Ermittler im vergangenen Jahr beschlagnahmt hatten.

Man geht davon aus, dass das U-Boot einem der mächtigen Drogenkartelle in Kolumbien angehört. Allein der Wert des Schiffs wird auf 2,5 Millionen Euro geschätzt. Der Straßenverkaufswert des hochwertigen Kokains liegt in dreistelliger Millionenhöhe.

In den 90ern wurde in einem Fluss mitten im kolumbianischen Dschungel gefunden, das dem berüchtigten Drogenbaron Pablo Escobar zugeordnet werden konnte. Es war elf Meter lang und hat große Ähnlichkeit mit dem in Galizien gefundenen U-Boot. Scheinbar ist es das erste U-Boot dieser Art, das wissentlich Europa erreicht hat.

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