Wildschweine entdecken bei Köln Kiste mit 2 kg Kokain Bild von rcvd auf Pixabay


Ein Drogendealer hatte vor zehn Jahren 2,2 Kilogramm Kokain in einem Waldstück im Kölner Stadtteil Porz vergraben. Dumm nur, dass eine Rotte von Wildschweine die Kiste ausgrub und so einen Jäger darauf aufmerksam zu machen.

Die Drogen wurden in einer Plastikbox im Jahr 2010 vergraben. Eigentlich ein sicheres Versteck, wären nicht die Wildschweine auf die kostbare Box aufmerksam geworden. So entdeckte nämlich der Forstwirtschaftsmeister Meinolf Zavelberg mit fünf Kollegen das Kokain.

„Uns fiel auf, dass an einer Stelle der Boden komplett durchwühöt war. Wildschweine haben eine feine Nase. Wenn es Müll gewesen wäre, hätten sie sich nicht dafür interessiert.“, sagte Zavelberg. Die Polizei wurde unmittelbar verständigt.

Fünf Jahre lang liefen die Ermittlungen ins Leere, durch einen Fingerabdruck ein Verdächtiger ins Visier der Beamten geriet. Es handelte sich um den bereits vorbestraften Johann K., der zu diesem Zeitpunkt aber in Mexiko lebte. Daher konnte er erst weitere fünf Jahre später verhaftet werden.

Sein Anwalt gab an, dass K. die Kiste nur „für einen flüchtigen Bekannten“ im Wald versteckt werden sollte. Dennoch wurde er zu einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung verurteilt.

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