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Ein Team von Wissenschaftlern der kanadischen University of Lethbridge ist der Meinung, dass starkes Cannabis helfen kann, einer Infektion mit dem Coronavirus vorzubeugen oder die Folgen zu behandeln. Die Forschungen dazu wurden im Online Journal Preprints veröffentlicht und können hier begutachtet werden.

Das Papier besagt, dass einige Cannabispflanzen mit einem hohen CBD-Gehalt einen Effekt auf ACE2 haben können. ACE2 ist ein Enzym, das die äußeren Schichten der Zellen der Lunge, Arterien, Herz, Nieren und der Verdauungsorgane verbindet. Diese Schichten sind die Hauptzugangspunkte für das Virus auf den menschlichen Körper.

Die entzündungshemmenden Eigenschaften von CBD sind nützlich für die Anpassung der Rezeptoren, was eine relevante Strategie für die Eindämmung der Anfälligkeit für die Krankheit anbieten könnte.

Allerdings müssen noch einige Nachforschungen, inklusive klinischen Studien, gemacht werden, um Klarheit in das Thema zu bringen. Das Papier wurde auch noch nicht von anderen Wissenschaftlern begutachtet.

Von 400 erprobten Cannabissorten erwiesen sich 13 als potentiell effektiv. Alle 13 Sorten hatten einen hohen CBD- und einen niedrigen THC-Gehalt. Bei der Anwendung denkt man eher als Mundspülung oder ähnliches. Ob ein gewünschter Effekt beim Rauchen eintritt, wurde nicht getestet.

Angeblich soll die Gefahr einer Infektion durch den Gebrauch um 70 bis 80 Prozent minimiert werden. Bisher gibt es keine vergleichbaren Produkte, die einen solch hohen Einfluss auf COVID-19 haben.

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