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45 Minuten. Das ist selbst für Ricardo Villalobos außergewöhnlich. Es ist zwar kein Geheimnis, dass der Mann auf lange Tracks steht, seine Tracks sprengen beinahe immer die zehn Minuten Grenzen. Teilweise sind sie aber noch um einiges länger, wie das bekannteste „Fiezheuer Zieheuer“, „Minimoonstar (Full Session)“ oder auch „Fizbeast“. Allein diese drei Tracks haben zusammengerechnet eine Spielzeit von 100 Minuten. Mit seinem Track „Bionic Sad“ hat er sich jedoch selbst übertroffen. Das Stück geht tatsächlich 45 Minuten. Es besteht aus einem für Villalobos typischen minimalistischen Groove mit aufregender Percussion und Vocal-Samples, die durch den Raum zu geistern scheinen. Da bisher unveröffentlichte Villalobos-Tracks in der Vergangenheit häufig für kurze Zeit im Internet aufgetaucht sind, nur um dann genauso schnell wieder zu verschwinden, solltet ihr ihn euch lieber schnell anhören.

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