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Es gibt immer dieselben Arten von Menschen, die auf einem Festival rumlaufen. Und da wir es lieben, Leute in eine Schublade zu stecken, Pauschalisieren wir euch jetzt auch mal wieder alle in 10 Kategorien. Wer seid ihr?

1. Der Camping-Gott
Der Camping Gott wird ganzjährig für seine Vorliebe für Camping-Urlaube belächelt. Auf dem Festival verstummt das Gelächter in ehrfürchtiges Schweigen. Man zollt ihm Tribut und möchte sich ein wenig in seiner Allwissenheit baden.
Zelt, Vorzelt, Kühlschrank, solarbetriebener Grill und eine eigene Satellitenschüssel sind nur ein paar seiner Standard-Gadgets. Der Camping-Gott hat an alles gedacht und ist für ein völlig autarkes Leben auf dem Festivalgelände vorbereitet.

2. Der Verklatschte
So ziemlich das Gegenteil vom Camping-Gott, nur dass sich dies nicht nur auf Camping-Equipment bezieht, sondern auf Dinge des alltäglichen Lebens. Gepackt hat der Verklatschte 10 Minuten vor Abfahrt, mit einem Alkoholpegel von 1,6 Promille. In seinem Rucksack befinden sich eine Unterhose, 37 Paar Socken und keine Schuhe. Zum Glück kann man sich heutzutage mit seiner Kreditkarte auf jedem Festival gut versorgen.

3. Der Über-Enthusiastische
Für ihn ist das Festival das Highlight des Jahres. Er kann diese drei Tage im Festivalhimmel gar nicht abwarten. Es beginnt mit übermäßigem Gequatsche über das anstehende Festival. Gefolgt von hektischem Hin-und-her-Gerenne und peinlichen „Wuhuuu“-Rufen, wenn man denn dann mal da ist. Und es endet in Tristesse, wenn das Festival vorbei ist.

4. Der Neuling
Zum ersten Mal auf einem Festival findet er sich so gar nicht zurecht. Er weiß nicht so recht, was er mit sich anfangen soll. Er hält einfach den Mund und folgt dem:

5. Der Ich-kenne-hier-alles-wie-meine-Westentasche-Typ
Der Ich-kenne-hier-alles-wie-meine-Westentasche-Typ ist zum 14. Mal auf dem Festival und kennt alles und jeden. Er erklärt nicht nur seiner Partytruppe, wie es hier läuft, sondern weist auch das Personal ein.

6. Der Campingplatz-DJ
Er übernimmt die Beschallung auf dem Festival, wenn die, die dafür Geld bekommen, statt welches dafür zu zahlen, gerade nicht arbeiten. Er nutzt die trügerische Ruhe auf dem Campingplatz und macht ihn zu seiner Bühne. Der Campingplatz-DJ ist meist im echten Leben auch ein DJ, der vielleicht, ganz vielleicht auch irgendwann mal den Campingplatz mit der Festival Stage eintauschen wird.

7. Der Fahrer
Jeder kennt diesen armen Tropf, der am letzten Festivaltag den Fahrer spielen muss. Und da sich so manche Substanzen länger als die Dosen-Ravioli von gestern Abend in eurem Körper halten, muss einer verzichten.

8. Derjenige, der sich ausschließlich Bier ernährt
Man müsste meinen, das ginge nicht. Tut es aber. Es gibt so einige Leute auf einem Festival, die sich ausschließlich von Bier ernähren. Morgens um 11 Uhr wird das erste aufgemacht und nachts kurz vorm Schlafen gehen das letzte getrunken. So schafft man es auch durchgängig keinen Kater zu haben. Der wartet dann auf einen auf dem Heimweg.

9. Der Kostümierte
Sei es im Stil a la Burning Man mit aufwendigen und teilweise abgefahrenen Kostümen oder mit plumpen Festival-„Kostümen“. Wir zählen auch lächerliche Neon-Unterhemden mal zu den „Kostümen“, da im echten Leben sowas niemals einer anziehen würde.

10. Mr. GoPro
Mr. Go Pro filmt alle seine Lieblings-DJ, das Treiben auf dem Campingplatz und schneidet nach jedem Festival ein sechsminütiges Video zusammen. Naja, wer’s haben muss …

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Foto: Dour Festival