Hong Kong Customs


In Hongkong haben Zollfahnder eine interessante Entdeckung gemacht. Sie fanden nämlich 217 Kilogramm Kokain in einem Flugzeugtriebwerk. Die Drogen sollen einen Straßenverkaufswert von über 27 Millionen Euro haben.

Dabei haben es die Zöllner echt nicht einfach, denn im Hafen von Hongkong werden jedes Jahr Millionen von Schiffscontainern umgeschlagen. Damit gilt die asiatische Millionenmetropole als eine der weltweit größten Drehscheiben für Waren. Klar, dass da auch die ein oder andere illegale Ladung dabei ist.

Doch Flugzeugtriebwerke sind neu im riesigen Repertoire der lateinamerikanischen Drogenkartelle. Bananen, Ananas oder auch mal im Körper in sogenannten Bodybags, das sind die bekannten Möglichkeiten das weiße Gold an seinen Zielort zu bringen. Aber bei 27 Millionen kann man wohl auch mal tiefer in die Tasche greifen.

Die Ladung war schon im März in einem Container aus Ecuador gekommen. Und da der unbekannte Empfänger das Triebwerk nicht abholte, wurden die Behörden aufmerksam. Und da fielen den Beamten einige Ungereimtheiten auf. Der Motor funktioniert nicht und der Typ des Triebwerks war auch nicht bekannt. Man geht aber davon aus, dass es von einer Boeing 707 stammte.

Durch Bohrungen und Röntgenaufnahmen entdeckte man, dass das Triebwerk innen komplett verrostet, außen jedoch frisch angestrichen war. Beim Zerlegen des Geräts wurden acht speziell konstruierte Hohlräume entdeckt, in dem die 217 Beutel mit dem Koks versteckt waren.

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