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Beim Zollfahndungsamt Frankfurt wurde im vergangenen Jahr ein starker Anstieg bei sichergestellten synthetischen Drogen erfasst. Die Beamten haben insgesamt 563.300 Ecstasy-Tabletten beschlagnahmt. Das Meiste davon wurde in Postsendungen gefunden.

Im Vergleich zum Jahr 2018 ist dies ein 250-facher Anstieg und macht gut ein Drittel der Beschlagnahmungen in Deutschland aus. Die Behörde ist für Hessen, Rheinlandpfalz und das Saarland zuständig und schätzt den Wert der Drogen auf etwa 3,9 Millionen Euro.

Ebenso wurden illegale Waffen und andere verbotene Gegenstände aus dem Verkehr gezogen. Es wurden 115 Haftbefehle vollstreckt, rund 2,9 Tonnen Betäubungsmittel und mehr als 14 Millionen Zigaretten sichergestellt. Außerdem wurden fast 2.000 Strafverfahren gegen rund 2.200 Tatverdächtige eingeleitet.

Es wurde auch eine große Menge an Arznei- und Dopingmitteln entdeckt. Insgesamt wurden ca. 880 Kilogramm Pulver, 198.500 Tabletten und mehr als 94.000 Ampullen sichergestellt. Die großen Mengen seien hauptsächlich auf zwei Sendungen zurückzuführen.

Für das Zollfahndungsamt am Frankfurter Hafen ermitteln über 300 Beamten. Sie arbeiten von Ludwigshafen bis zur Grenze zu Nordrhein-Westfalen. Von Belgien, Luxemburg und Frankreich bis nach Aschaffenburg, Thüringen, Paderborn und Göttingen.

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