Zwei Senioren aus Brandenburg bekamen scheinbar zu wenig Rente, denn sie wollten sich offenbar ihre Einkommen ein bisschen aufbessern. Wie sie das machten, rief die Polizei auf den Plan. Denn die Beiden aus Gottberg bei Märkisch Linden betrieben eine stattliche Cannabisplantage auf ihrem Heuboden.

Ein anonymer Hinweisgeber gab den Beamten einen Tipp, weshalb sie die Scheune auf dem Grundstück untersuchten. Sie waren etwas überrascht als sie dort über 300 Cannabis-Pflanzen fanden, die in voller Blüte standen.

Neben den blühenden Pflanzen wurden auch zahlreiche Setzlinge und die dazugehörigen Mutterpflanzen als Beweismittel beschlagnahmt. Die 75-Jährigen wurden vorläufig auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Neuruppin festgenommen. Aussagen wollten Hobby-Gärtner bisher nicht. Da sie keinerlei Aussagen machten, ließ man sie wieder frei. Es bestehe auch keine Fluchtgefahr.

Noch ist unklar, wie sie das Cannabis auf den Schwarzmarkt brachten. Es wird nicht ausgeschlossen, dass der Sohn der Beiden in die Grow-Action mit einbezogen wurde. Bisher haben die Beamten aber keinen konkreten Verdacht.

Die Plantage wurde abgeerntet und mitsamt dem Equipment beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an.

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