Polizei beschlagnahmt rund fünf Tonnen Haschisch Quelle: DGSN


Kürzlich wurde von den Sondereinheiten der Kriminalpolizei von Casablanca ein schwerer Schlag gegen Drogenschmuggler durchgeführt. Der Export von 4.967 Kilogramm Haschisch konnte aufgrund von Informationen des DGST, der Generaldirektion für Nationale Sicherheit, verhindert werden.

Laut einem Kommuniqué der DGST wurden große Mengen an „Chira“ nach einer Observierungs- und Abhöraktion in der Stadt Mohammedia sichergestellt. Ein Nutzfahrzeug wurde aufgehalten und der Fahrer wurde vorläufig festgenommen.

Nun versuchen die Behörden Personen zu identifizieren, die an diesem kriminellen Netzwerk beteiligt waren. Der Ermittlungen werden ausgeweitet, um Verzweigungen auf nationaler und internationaler Ebene zu bestimmen.

Da in Marokko ein Großteil der weltweiten Menge an Haschisch produziert wird, hört man immer wieder von großen Drogenfunden in dem nordafrikanischen Land. Laut einem Weltdrogenbericht der UNO stammen ca. 15 Prozent des weltweiten Cannabis aus Marokko. In diesem Oktober wurden kürzlich stolze 35 Tonnen Cannabis auf den Kanaren beschlagnahmt. Mit ziemlicher Sicherheit kamen die Drogen ebenfalls aus Marokko.

Zwar versucht die Regierung zusammen mit Europa dagegen vorzugehen und Anbaualternativen anzubieten, jedoch nur mit mäßigem Erfolg. Zudem hat die Cannabis-Kultivierung eine lange Tradition in Marokko.

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