
Synthetische Cannabinoide sind auf dem Schwarzmarkt heutzutage keine Seltenheit mehr und werden teilweise einfach auf schlechtes Gras gesprüht. Es ist also fast unmöglich als Laie, diese Stoffe auszumachen. Meistens ist es dann schon zu spät. Denn mit „normalem“ Cannabis, was zwar mittlerweile auch relativ stark ist, kann man die synthetischen Stoffe keinesfalls vergleichen.
5F-MDMB-PICA ist äußerst potent und weißt Gemeinsamkeiten mit bereits bekannten synthetischen Cannabinoiden auf. Wie bei diesen ist eine schwerwiegende Vergiftung im Bereich des Möglichen.
Mehrere Personen haben im Rahmen des Drug Checking-Programms von Drogenarbeit Z6 Proben des Stoffs abgegeben. Beim Konsum von 5F-MDMB-PICA kam es nach dem Konsum zu Herzrasen, Kreislaufbeschwerden, starken Kopfschmerzen, anhaltenden Angstzustönden, extremer Amnesie, Ich-Auflösung und sogar Realitätsverlust.
Sogar Herzinfarkte, Bluthochdruck, Krampfanfälle, Übelkeit mit Erbrechen, akute Psychosen und aggressives und gewaltsames Verhalten sind bereits vorgekommen. 5F-MDMB-PICA ist weitgehend unerforscht und ist aufgrund seiner hohen Potenz äußerst gefährlich.
Es gibt kaum Informationen über die Wirkung, Wechselwirkung und Risiken. Deshalb raten wir dringendst vom Konsum dieser Substanz ab. Falls euch euer Gras nicht ganz koscher vorkommt und ein Verdacht auf 5F-MDMB-PICA besteht, solltet ihr unbedingt auf den Konsum verzichten.
Die Proben wurden zwar in Österreich getestet. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass auch hierzulande 5F-MDMB-PICA sein Unwesen treibt. Wird höchste Zeit für Drug Checking in Deutschland!!!
Quelle: Drogenarbeit Z6
Das könnte dich auch interessieren:
CSU-Drogenbeauftragte und Gesundheitsminister Spahn erwägen Drug Checking
Großrazzia mit 300 Beamten wegen 50 Gramm Marihuana
Achtung Ecstasy Warnung: Soundcloud und Audi ballern euch weg
Suchtexperten warnen vor extrem starkem Turbo-Cannabis