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Im niedersächsischen Gifhorn hat der neue Inspektionschef mit seiner Razzia ein Zeichen für Sicherheit und Ordnung setzen wollen. Bei einem Großeinsatz waren 300 Polizisten vor Ort.

Scheinbar war die Drogenszene in der 42.000-Einwohner-Stadt immer unverfrorener geworden. Dem wollte die örtliche Polizei einen Riegel vorschieben. Sage und schreibe 50 Gramm Marihuana wurden bei den 44 ermittelten Verdächtigen gefunden.

Ihr habt richtig gelesen 50 Gramm. Nicht Kilogramm. In Berlin würde dafür nicht mal eine einzige Streife ausrücken. Und in Gifhorn wurden dafür drei Polizei-Hundertschaften eingesetzt. Dazu kamen noch drei Drogenspürhunde. Für eine halbe Stunde war der Verkehr in der Innenstadt lahmgelegt, sodass die Beamten ein großes Areal durchkämmen konnten.

Die Polizei wollte mit dem Einsatz verhindern, dass sich die illegale Drogenszene weiter verbreite. Auch für Marihuana gilt das Verbot von Handel und Besitz. Der Polizeichef kommentierte, dass es keine Eigenbedarfsregelung gebe.

Fälle von Körperverletzung und Diebstählen sind in dem Gebiet ebenfalls angestiegen. Bürger hätten sich immer unwohler gefühlt und es gab auch eine Vielzahl an Beschwerden. Eine Aussage des Polizeichefs: „Die Bevölkerung soll sehen, dass die Polizei handelt.“

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