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Dass Holländer öfter zu chemischen Drogen greifen, ist ein Klischee. Oder? Laut einer Studie wurden in Amsterdam nun europaweit die größten Ecstasy-Rückstände im Abwasser festgestellt. Klischee bewiesen?

56 Städte in 19 EU-Länder wurden im Auftrag von der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) auf jegliche Drogen im Abwasser untersucht. Die Daten sollen genutzt werden um Rückschlüsse auf den Drogenkonsum der dort lebenden Menschen und die Drogenbewegung ziehen zu können. Und das schon regelmäßig seit 2011.

Städte in den Niederlanden und in Belgien sind in der Studie schon immer ganz oben mit dabei. Die Feiermetropole Amsterdam ist nun Spitzenreiter in Sachen Ecstasy und auch Kokain scheint dort nicht allzu fremd zu sein. Doch nicht nur das. Auch die im Süden liegende Stadt Eindhoven mischt im Ranking vorne mit. Dort wurden die meisten Amphetamin-Rückstände und die zweithöchste Menge an Ecstasy im Abwasser gefunden. Verantwortliche der Studie gehen von einem generellen Anstieg der Mengen aus.

 

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