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Apple hat sich eine Funktion patentieren lassen, die das Fotografieren auf Konzerten, Partys oder in Museen automatisch unterbindet.

Wer sein iPhone künftig auf Konzerten in die Luft hält um ein Foto zu schießen, könnte bald eine Fehlermeldung enthalten. Der Konzern hat am heutigen Dienstag ein Patent auf eine Funktion erhalten, die das Fotografieren automatisch unterbindet.

Dies würde, so die Patentschrift, mittels Infrarotsignal funktionieren. Das iPhone würde ein Signal erhalten, dass die Kamerafunktion automatisch deaktiviert. Ein dafür extra ausgestattetes Gerät könnte die entsprechende Information automatisch an alle iPhones senden, sobald diese in die Luft gehalten werden.

Mit der aktuellen Diskussion über Künstler wie z.B. Adele, die sich aktiv gegen das Filmen und Fotografieren ihrer Konzerte einsetzt, ist die Anwendung bei Konzerten nur ein Beispiel. Auch denkbar wäre diese Funktion in Museen, die sich ebenso gegen das Fotografieren wehren. Aber auch viele Clubs sowohl national als auch international sprechen sich gegen das Festhalten von Partys aus oder verbieten es gänzlich um u.a. die Privatsphäre der Besucher zu schützen.

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Ob Apple diese Funktion tatsächlich umsetzen wird ist allerdings nicht geklärt. Der Konzern hält zahlreiche Patente und lässt immer neue Ideen schützen, die aber größtenteils nie eine tatsächliche Anwendung in Endprodukten findet. Apple hat das Patent bereits im Jahre 2011 beantragt, heute aber erst den Zuspruch erhalten.

Quelle: 9to5mac

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