Bitwig hat die vierte und neuste Version seiner DAW-Musiksoftware Bitwig Studio vorgestellt. Im Fokus: Musical Timelines.

Dank der neuen Zeitleisten wird etwa Comping für Audio-Clips ermöglicht – sowohl im Clip Launcher als auch im Arranger. Dazu gesellt sich eine Reihe neuer Operatoren, mit denen Nutzer einzelne Noten oder ein komplettes Audio-Event individuell verändern können. Ebenfalls neu ist die Funktion Random Spread für jeden Expression-Punkt mit perfekter Kontrolle. Auf dem Mac wird es ab sofort einen Native-Apple-Silicon-Support geben, der es erlaubt Intel und ARM-Plug-Ins parallel zu verwenden.

Comping im Video erklärt:

Und hier das Video zu den neuen Operatoren:

Weitere Neuerungen der neusten Bitwig-Software sind

  • Sprachausgabe in Chinesisch, Japanisch und Deutsch
  • Verbesserte Export-Optionen
  • Das Importieren von Ableton- und FL-Studio-Dateien ist nun möglich
  • Weitere Verbesserungen/Bugfixes etc.

Den Changelog findet ihr hier. Eine umfassende Übersicht aller Neuerungen gibt es auf der Homepage.

Die Beta von Bitwig Studio 4 ist ab sofort als Download verfügbar. Der vollständige Release wird im zweiten oder dritten Quartal des Jahres erfolgen.

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