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Pill Testing ist schon seit einiger Zeit ein umstrittenes und heiß diskutiertes Thema. Besonders in Australien gibt es viele nationale Debatten darüber, ob diese Tests nun Leben retten oder dem Konsum grünes Licht geben, seitdem erste Festivals kostenloses Pill Testing anboten. Nun gehen erstmals Menschen auf die Straße, um für den Einsatz der Tests bei Events zu kämpfen.

Protestiert wird genauer gesagt gegen die Entscheidung der australischen Regierung Anfang Dezember, die Drogentests auf Musikfestivals zu verbieten und das Gesetz nicht zu lockern. Die Zusammenkunft, die in Sydney am 19. Januar vor dem Rathaus stattfinden soll, wird von der politischen Partei Keep Sydney Open und Verfechter des Anti-Lockout-Gesetzes wie Reclaim The Streets, Sniff Off und Unharm organisiert. Sie finden, dass Pillentests verhindern können, dass Menschen sterben und das die Regierung mit ihrer Entscheidung, die Tests nicht zu genehmigen, einen großen Fehler macht.

Gladys Berejiklian, Premierministerin von New South Wales, begründete die Ablehnung damit, dass dem Konsum von Drogen mit Pillentests grünes Licht gegeben werden würde. Das Anbieten des Testens der Substanzen von Festivalbesuchern würde außerdem nicht gänzlich verhindern, dass Menschen an den Folgen des Konsums sterben. Nachdem vor einiger Zeit allerdings zwei weitere Jugendliche aufgrund von Drogen starben, zog Berejiklian Pill Testing in Erwägung, sofern eindeutige Beweise dafür vorliegen, dass die Tests tatsächlich Leben retten. Die Entwicklung dieser Debatte und die kommende Demonstration könnten bei Erfolg gegebenenfalls internationale Auswirkungen haben.

 

 

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