button-beatport


Dass Beatport in dem vergangenen Geschäftsjahr einen Rekordverlust erwirtschaftet hat, dürfte regelmäßigen Besuchern unserer Homepage bekannt sein. Für alle Sitzenbleiber: nachzulesen hier. Heute erfuhren wir via IQ Mag, dass SFX Entertainment den Unternehmenszweig Beatport abstoßen will. Angeblich sei es nicht mehr unternehmerisch tragfähig für SFX, in den digitalen Musikshop zu investieren. IQ Mag bezieht sich auf den Antrag von Kurtzman Carson Consultants, in dem ausgeführt wird: „Nach dem Kauf hat SFX signifikante Finanzinvestitionen in Beatport getätigt. Obwohl die Beatport-Aktiva wertvoll für das Unternehmen SFX sind, kann SFX es sich nicht leisten in seiner aktuellen finanziellen Lage weitere Investitionen in Beatport zu tätigen, wie sie zukünftig notwendig werden und daher hat SFX beschlossen, die Beatport-Anteile zu verkaufen.“

Jetzt soll Beatport an den Meistbietenden versteigert werden. Alle Gebote müssen bis zum 28. April eingereicht werden und die Auktion findet am 3. Mai statt. Natürlich müssen potentielle Käufer bestimmte Anforderungen erfüllen, wie Bonität oder die Anerkennung der besonderen Beatport-Datenschutzbestimmungen in Bezug Kundendaten.

Ach ja, für alle Spaßvögel unter euch: Das Gebot darf vor dem Auktionstag nicht wieder zurückgezogen werden.

Wir sind gespannt.

 

Das könnte dich auch interessieren:
SFX Insolvenzverfahren reicht nicht aus um Schulden zu tilgen
SFX ist insolvent!
Auch deutsche Vertriebe stecken in der Beatport-Zwickmühle
Die 10 meistverkauften ‚Techno-Tracks‘ auf Beatport 2015