Beef am Sonntag – Kerstin Eden disst Stella Bossi

Beef am Sonntag – Kerstin Eden disst Stella Bossi heftig

Im HipHop ist es normal, im Techno eher selten. Was? Ein Diss. Laut Wikipedia handelt es sich bei einem Diss um Folgendes:

Dissen ist ein jugendsprachliches Verb (von englisch to diss / to disrespect, bedeutet so viel wie (jemanden) „runtermachen“, „schräg anmachen“, „respektlos behandeln“ oder „schmähen“). Seit 2000 ist das Wort dissen im Duden verzeichnet und dort heißt es verächtlich machen, schmähen. Das Wort kam als ein ursprünglicher Jargon-Ausdruck aus den Vereinigten Staaten nach Europa und in den deutschen Sprachraum. Das geschah über die Hip-Hop-Szene, in der sich das Dissen zu einer eigenen Stilrichtung entwickelt hat, dem Battle-Rap. Im deutschsprachigen Raum gewann das Dissen in den frühen 2000er Jahren an Popularität. Einige Rapper drücken ihre (vermeintlich) schlechte Beziehung vor allem zu anderen Rappern durch sogenannte Disstracks aus. Auch kommerziell erfolgreiche Rapper wie KKS, Bushido, Sido oder Fler lieferten sich untereinander langjährige Fehden, die durch explizite Beleidigungen und Drohungen befeuert wurden. Beobachter sehen die wechselnden Allianzen und Feindschaften als Marketinginstrument.

Der letzte Satz ist in diesem Content sicherlich nicht unwichtig. Denn wenn man jemanden disst, dann macht es viral die Runde und sorgt so für Aufmerksamkeit.

Stella Bossi hat bei Acid Wars aufgelegt und ein kurzer Video-Ausschnitt ihres Gigs wurde nun via FB geteilt. Unter diesem Video kann man nun Folgendes lesen:

Seit 2003 legt Kerstin Eden Techno auf und war unter anderem Resident in den legendären Clubs Palazzo und U60311. Hier findet ihr weitere legendäre Clubs, die es leider nicht mehr gibt. Sie war lange Jahre die Lebensgefährtin von Techno-Legende Pascal Feos, für den sie einen bewegenden Nachruf geschrieben hat. Nachzulesen hier.

Stella Bossi ist ein Berliner Club-Phänomen. Die meisten lernten Stella Bossi durch Selfievideos mit „Hipster-Opa“ und Herrenmodel Günther Krabbenhöft kennen. In Ihren selbst produzierten Videos tanzte sie mal im Glitzerkleid im Bahnwagon der BVG zusammen mit Krabbenhöft, ein anderes Mal zu Kenton Slash Demons „Harpe“ im Pepsikleid vorm Spitteleck in Berlin oder posierte in der vom Sonnenuntergang geküssten Skyline Bangkoks. Ihre Fanbase wuchs kontinuierlich und irgendwann begann sie mit dem Auflegen. Ihre Popularität ist immens, was sich in vielen Bookings äußert. Wir könnten uns vorstellen, dass sie auf die harsche Kritik von Kerstin Eden tanzend antwortet. Waldorfschüler-Style.