Olaf Scholz by Stephan Röhl – Flickr


Während einer Debatte des Wirtschaftsforums der SPD hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz bekanntgegeben, die Veranstaltungs- und Kulturwirtschaft mit gezielten finanziellen Hilfen unterstützen zu wollen. Auch der Messewirtschaft und dem Schausteller-Geschäft soll unter die Arme gegriffen werden.

Die “maßgeschneiderten Programme”, die Scholz in der Livestream-Diskussion bewarb, können nun als Antwort auf die vielerorts laut gewordene Kritik gegenüber nicht genutzten Überbrückungshilfen (der Bund gab die Gelder nicht für Solo-Selbstständige frei) betrachtet werden. So standen im Juli dieses Jahres von den 50 Milliarden Euro, die als Überbrückungshilfe angedacht waren, noch satte 34,5 Milliarden Euro zur Verfügung.

Die Politik will der Forderung nach gezielten Hilfen nun scheinbar endlich nachkommen, nachdem bei zahlreichen Demonstrationen und anderen Aktionen ein offener Dialog und eine intensivere Unterstützung gefordert worden war. Prominente Beispiele hierfür sind beispielsweise der von der Lanxess-Arena Köln und des Sparkassen-Parks Mönchengladbach verfasste Brandbrief oder der offene Brief von Booking United.

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Beitragsbild: Stephan Röhl

Quelle: Backstage Pro