Das Burning Man Festival ist wohl eines der bekanntesten Events der Geschichte. Nirgendwo anders wird Freiheit, Kunst und Musik so gefeiert wie bei der jährlichen Veranstaltung im Black Rock Desert in Nevada. Die Veranstalter baten vor kurzem um eine 10-jährige Genehmigung, die gestatten soll, das Event zu vergrößern.

Bisher durften 80.000 Menschen das Event in der Wüste besuchen. Die Organisatoren des Burning Mans wünschen sich nun eine Kapazität von 100.000. Doch bisher ohne Erfolg. Das U.S. Bureau of Land Management (BLM) lehnt den 10-Jahres-Antrag bisher ab. Die Begründung sei die zusätzliche Strafverfolgung, die bei einer Vergrößerung nötig sei. Wie BLM-Sprecher Rudy Evenson bestätigte seien ein Drittel der Beamten bereits beim Burning Man Festival involviert. Bei der Vergrößerung um 20.000 Menschen sei die Hälfte nötig. Dies könne die Stadt Reno, das Verkehrsministerium von Nevada, die Nevada Highway Patrol sowie das Bureau of Land Management nicht stemmen, da während des Labor Day auch andere Events in der Umgebung stattfinden.

Doch Hopfen und Malz ist noch nicht verloren. Das BLM machte den Organisatoren einen Vorschlag: Sollten sie Umwelt- und Sicherheitsbedenken sowie Staus auf den Highways eindämmen können, wird der 10-Jahres-Genehmigung zugestimmt werden. Doch was dem BLM vorschwebt stößt seit Monaten auf heftige Gegenreaktionen der Burning-Man-Vertreter und Fans. Ihr Vorschlag war beispielsweise eine meilenlanger Betonmüllzaun, der das Gelände umschließen sollte. Des Weiteren sollen durch eine beauftragte Sicherheitsfirma am Eingang härtere Kontrollen im Kampf gegen den Drogenkonsum und Waffenbesitz durchgeführt werden. Während die Idee der Mauer bereits verworfen wurde, wird über die Erhöhung der Kontrollen noch entschieden.

 

Das Burning Man Festival 2019 findet vom 25. August bis zum 2. September in der Wüste Nevadas statt.

 

 

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