pentylon


Was es nicht alles so gibt an Pillen und Pulver. Heute stellen wir euch die Droge Pentylon vor. Pentylon zählt zu den Uppern und ist ein Pulver, welches nasal oder oral eingenommen wird. Pentylon ist auch unter dem Namen βk-MBDP geläufig oder unter der wissenschaftliche Bezeichnung β-Keto-Methylbenzodioxolylpentanamine. Pentylon ist ein Cathinon, dies wiederum ist ein Amphetamin.

Erstmals wurde die stimulierende Droge in den 1960er Jahren synthetisiert. Zu dieser Droge gibt es recht wenig Informationen, besonders auf wissenschaftlicher Basis. Daher können mögliche toxische Effekte noch unerforscht sein. Das spiegelt die große Gefahr dieser Droge wider. Pentylon sollte keines falls wie andere Upper dosiert werden. Die Dosierung ist niedriger anzusetzen.

Die Wirkung
Pentylon ist ein typischer Upper. Es macht wach, stimuliert, man ist motiviert und aktiv. Es ist ein Appetitzügler und steigert Konzentration und Leistung, auf kurzer Sicht. Die Kommunikations- und Redefreude wird animiert, man verspürt eine euphorische und selbstbewusste Stimmung. Weiter sagen Erfahrungsberichte aus, dass die Musik besser wahrgenommen wird und die Droge aphrodisierend wirkt.
Je nach Dosierung wirkt Pentylon subtil stimulierend, bei hoher Dosis sind deutlichere euphorisierende und empathogene Effekte spürbar. Auch wenn Pentylon eher schwach stimulierend bzw. aufputschend wirkt, kann es Stunden nach dem Konsum noch zu Schlaflosigkeit führen.

Risiken und Nebenwirkungen
Da Pentylon recht unerforscht ist kann wenig zu Langzeitfolgen gesagt werden. Hier verbirgt sich ein großes Risiko.
Als primäres Risiko ist die Abhängigkeit zu erwähnen. Ähnlich wie bei anderen Amphetaminen ist ein Abhängigkeitspotential vorhanden. Der Comedown kann recht unangenehm sein, daher wird oft nachgelegt. Das Runterkommen wird bei hoher Dosierung unangenehmer als bei einer geringen Dosis.
Während man auf Pentylon ist, kommt es wahrscheinlich zu einem erhöhten Blutdruck. Je nach dem wie erhöht der Blutdruck ist und ob man diesbezüglich vorbelastet ist, kann es gefährlich werden. Auch gefährlich ist die Unterdrückung von Körperfunktionen, wie etwa Harndrang, Hunger- und Durstgefühl. Übelkeit und Magenprobleme sind nicht selten, besonders wenn immer mehr Pulver auf leeren Magen stößt. Kalte Hände und Füße, Erweiterung der Pupillen, Verengung der Blutgefäße, Kurzatmigkeit und Schweißausbrüche sind weitere Nebeneffekte. Durch eine hohe Dosis von Pentylon kann es auch zu unangenehmen Mundgeruch und ein aufgeladenes Körpergefühl (Bodyload) kommen.
Bei hohem und regelmäßigen Konsum kann es zu Paranoia und psychotischen Phasen kommen. Dies ist besonders mit der Schlaflosigkeit einhergehend. Ein typisches und ernst zunehmendes Risiko bei häufigen und exzessiven Gebrauch von Uppern.

Wichtig ist also um eine Dehydration und Nierenversagen vorzubeugen, dass man viel Wasser dabei trinkt. Auch wenn der Köper einem signalisiert, dass man gar kein Durst hätte und bei einem Schluck schon vor Überfüllung platzen könnte. Völliger Quatsch, hört auf euren Kopf, nicht auf euren Bauch.

Einge Konsumenten sagen, dass Pentylon im Gegensatz zu anderen Uppern sehr „dreckig“, „unsauber“ und „nebenwirkungsreich“ sei.

Wie nimmt man Pentylon?
Gebräuchlich wird es geschnupft oder oral eingenommen. Bei der nasalen Einnahme werden die Nasenschleimhäute sehr beschädigt und der Drang nach mehr stellt sich schnell ein. Oral wird es in Kapseln gefüllt und geschluckt.
Eine inhalierende und intravenöse Einnahme soll auch möglich sein, allerdings ist davon stark abzuraten. Es beschädigt die Lungen enorm und das Abhängigkeitspotential wird vervielfacht.

Wirkzeit
Um eine leichte Wirkung zu erzielen nimmt man 5 bis 15 Milligramm Pentylon. Für eine mittel-starke Wirkung 15-35 mg und für eine starke Wirkung reichen bis zu 70 mg.
Die Wirkung tritt bei nasaler Einnahme nach 5 bis 15 Minuten ein, bei oraler Einnahme dauert es 20 bis 45 Minuten. Die Hauptwirkung hält in beiden Fällen 2 bis 4 Stunden an. Allerdings kann man mit einem Afterglow von bis zu 6 Stunden rechnen.
Die Toleranzentwicklung ist wie bei anderen Amphetaminen recht stark. Nach 3 bis 5 Tagen Abstinenz reduziert sich die Toleranz wieder auf ca. die Hälfte. Nach 7 bis 10 Tagen sollte die Toleranz wieder auf 0 sein.

Gefahren bei Mischkonsum
Wie auch bei anderen Drogen ist bei Mischkonsum immer Vorsicht zu gewahren.
Der Mischkonsum mit anderen Stimulanzien kann stark auf den Kreislauf, die Herzfrequenz und den Blutdruck gehen.
Der Mischkonsum mit Psychedelika wirkt sich auch auf Kreislauf und Blutdruck aus, aber besonders gefährlich ist hier der psychische Aspekt. Paranoide Schübe können sich verstärken und somit zu einem Bad Trip werden. Ähnlich ist mit Dissoziativa.
Der Mischkonsum mit Alkohol fördert die Dehydration. Pentylon verringert die Wirkung von Alkohol.
Der Mischkonsum mit Opiaten wie Tramadol, Kratom u.s.w. führt schnell zu Krämpfen, auch zu lebensgefährlichen Krämpfen. Außerdem kann es zum Serotoninsyndrom kommen. Charakteristische Anzeichen dafür sind autonome, neuromotorische und kognitive Störungen so wie Verhaltensveränderungen. Alle Downer bringen den Kreislauf, den Blutdruck und die Herzfrequenz stark durcheinander.
Voll und ganz sollte auf ein Mischkonsum mit MAO-Hemmer verzichtet werden. Dieser Mischkonsum ist tödlich!

Rechtslage
In Deutschland unterliegt Pentylon dem Betäubungsmittelgesetz und ist somit illegal. Ebenso in Schweden, UK und USA.

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